Kann die Kreislaufwirtschaft unser Klima retten?

Kann die Kreislaufwirtschaft unser Klima retten?

Eine Veranstaltung aus der Reihe “Schritt für Schritt nachhaltig”

Die Implementierung der Kreislaufwirtschaft bedeutet eine große Transformation von einer linearen, ressourcenvernichtenden zu einer zirkulären, enkeltauglichen Wirtschaftsweise. Allerdings ist die Postwachstumsökonomie, wie sie viele Fachleute und AutorInnen zu Recht fordern, derzeit politisch nicht anschlussfähig. Fortschrittliche WissenschaftlerInnen empfehlen seit Jahrzehnten Dienstleistungen statt Produkteigentum, Sharing- und ReUse-Modelle und eine generelle Abkehr vom Wachstumsparadigma, um unsere imperiale Lebensweise auf ein sozialökologisch vertretbares Maß zu reduzieren.

Pionier der Kreislaufwirtschaft Sepp Eisenriegler präsentiert an diesem Abend eine Zwischenbilanz über die Implementierung einer Kreislaufwirtschaft in der EU. Er legt offen, was sich, öffentlich weitgehend nicht wahrgenommen, in den EU-Institutionen getan hat, welche wissenschaftlichen Grundlagen vorhanden sind und was NGOs darüber hinaus fordern. Er liefert überzeugende Argumente für den Ausstieg aus dem Hamsterrad der materiellen Bedürfnisbefriedigung und zeigt auf, dass das Primat der Wirtschaft einem guten Leben für alle im Wege steht.

Gefördert durch die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung.

 

Termin: Mittwoch, 27. Jänner 2021, 19 Uhr

Kursbeitrag: € 12,- / frei für SchülerInnen, Lehrlinge und StudentInnen

Organisation: Maria Zachhalmel

Anmeldung

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