Liebe Gäste unseres Hauses!

Liebe Gäste unseres Hauses!

„Für alles gibt es eine Zeit“, so steht es schon in Kohelet 3. Für mich bedeutet dies die Beendigung meines regulären Berufslebens in die Pension. Ich darf auf 40 Berufsjahre und davon fast 15 Jahre im Bildungshaus Schloss Puchberg zurückblicken.
Meine seinerzeitige Berufsentscheidung war aus der Freude am Zusammensein mit Menschen entstanden, am Interesse verschiedene Lebenswelten kennenzulernen und an der Liebe zu den Sprachen. Meine berufliche Reise führte mich in den Tourismus, dann in eine oberösterreichische Sozialeinrichtung, weiter nach St. Virgil in Salzburg und zu guter Letzt ins Bildungshaus Schloss Puchberg. In das Arbeiten konnte auch meine Spiritualität mit einfließen.
Der Begriff „Dienstleistung“ war für mich immer mehr als eine fachlich korrekte Leistung zu erbringen. In meinem erlernten Verständnis ist damit gleichsam sehr viel Wertschätzung und Herz verbunden. Es war und ist mir immer ein großes Anliegen, dass sich Gäste ein Stück angekommen und aufgehoben fühlen und dass sie gestärkt mit guten Erlebnissen wieder in ihren Alltag gehen.
Ich bedanke mich bei allen, die in unser Haus kommen. Sie haben auch mir ein Stück geglücktes Leben geschenkt. Ich habe viele schöne Begegnungen – ob im Gastkursbereich oder an der Rezeption erleben dürfen. Sie werden in meiner Erinnerung bleiben.

Bedanken möchte ich mich auch beim jeweiligen Leitungsteam in diesen 15 Jahren, bei meinem Team und der Kolleg*innenschaft für das Miteinander, für so manche Herausforderung; aber immer mit dem Blick, das Gute für unsere Gäste zu wollen. Last but not least wünsche ich meiner Nachfolgerin Martina Schneider ein großes Herz für die vielen Dimensionen von Schloss Puchberg. Mit 15 Stunden in der Woche darf ich 2024 weiterhin einen Beitrag leisten und freue mich auf das eine oder andere Wiedersehen.

Ein neuer Lebensabschnitt ist mit vielen Gefühlen verbunden. In meinem Fall eine neue Freiheit und Offenheit sich dem Leben zuzuwenden. Ich möchte schließen mit den Gedanken von Erich Fried: „Es ist was es ist, sagt die Liebe …“

Herzlich
Ihre Jutta Werler

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