19. März 2021, 19 Uhr: Würde ich hassen, hätte Hitler gesiegt – Online-Theaterabend

19. März 2021, 19 Uhr: Würde ich hassen, hätte Hitler gesiegt – Online-Theaterabend

Würde ich hassen, hätte Hitler gesiegt – Die tiefe Menschlichkeit des jüdischen Künstlers Jehuda Bacon

Ist es möglich, extremste Grausamkeit zu überleben, ohne daran zu zerbrechen oder seelischen Schaden zu nehmen? Gibt es eine Möglichkeit, auf Hass nicht mit Hass zu reagieren? Jehuda Bacon hat einen Weg gefunden. Seine Geschichte kann auch uns inspirieren, bewusster, freudvoller und humorvoller zu leben!

„Bei meiner Befreiung aus dem KZ war ich erst fünfzehn Jahre alt, aber ich hatte die Erfahrung eines Achtzigjährigen.“ ist Jehuda Bacon überzeugt. Er ist Überlebender von Auschwitz, Mauthausen und dem Todesmarsch ins gefürchtete Nebenlager Gunskirchen. Was uns Jehuda zu sagen hat, ist ein Ereignis! Seine in der szenischen Lesung erzählte Lebensgeschichte sprengt alles bisher Gehörte und Gesehene. Dieses Theaterstück zeigt, wie Jehuda auch im Leiden einen Sinn fand und worauf es im Leben wirklich ankommt.

Drei Fragen stehen im Zentrum des Theaterprojektes: Gibt es wirklich in jedem Menschen einen göttlichen Funken, der das Gute in ihm zum Aufflammen bringt, wie es die jüdische Weisheitslehre behauptet? Wie kann man nach Auschwitz und all den Kriegen seither mit der Existenz von Gut und Böse zurechtkommen? Und: Ist Gott wirklich tot? Zu Jehudas engen Freunden zählten der bekannte Religionsphilosoph Martin Buber, der Kenner der jüdischen Mystik Gershom Sholem und der Dichter Paul Celan.

Nach dem Stück gibt es ein Studiogespräch mit Bettina Buchholz und Johannes Neuhauser, moderiert von Helmut Außerwöger.

 

“Starkes Stück über wachen Geist und menschliche Größe” OÖNachrichten

“Die szenische Lesung führt ins existenzielle Zentrum. Unausweichlich: Wie handle ich heute” Volksblatt

“Der 90-jährige Jehuda hat einen Weg gefunden, auf Hass nicht mit Hass zu reagieren”  Kurier

 

Schauspiel: Bettina Buchholz und ihre 12-jährige Tochter Hannah, Linz
17 Jahre Ensemblemitglied am Landestheater Linz, seit 2017 freischaffende Schauspielerin und Regisseurin

Bühnenfassung und Inszenierung: Johannes Neuhauser, Linz
Systemischer Psychotherapeut, Autor und Regisseur, jüngste Buchveröffentlichung: „Harry Merl – Vater der Familientherapie“

 

Termin: Freitag, 19. März 2021, 19 Uhr

Kursbeitrag:  € 12,-

Der Kursbeitrag ist erst nach Erhalt der Rechnung zu bezahlen.

Organisation: Helmut Außerwöger

Anmeldung

 

Foto: Schauspielerin Bettina Buchholz und ihre 12-jährige Tochter Hannah als Jehuda Bacon
Fotograf: Volker Weihbold

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