Lebendiger Boden

Lebendiger Boden

15. Februar 2023

Pflanzen verändert die Welt!
Wege, um aus der Krise zu wachsen

In dieser Veranstaltungsreihe geht es um den Tausendsassa Boden, dessen Belebtheit als Regulator für das Klima enorm wichtig ist. Nach zwei Impulsvorträgen diskutieren die zwei Expert*innen mit unterschiedlichen Kompetenzen zum gemeinsamen Themenschwerpunkt.
Die Klimaforscherin Claudia Kammann erklärt, was die Veränderungen des Klimas für die Pflanzen, für Vegetation und Böden bedeuten und welche Auswirkungen es dadurch auf die Nahrungsmittelproduktion gibt. Wir hören Lösungen und Möglichkeiten zur CO2-Reduktion und erfahren was Pflanzenkohle ist.

Bio-Bauer Franz Brunner wird seine Praxis vorstellen. Er bewirtschaftet über 70ha Ackerland im Waldviertel und spricht über die aktuellen Herausforderungen. Er teilt sein Know-how über richtige Gräser für den Humusaufbau, Mulchsysteme, Komposttee und Wasserbelebung.
Wir möchten in dieser Reihe informieren, vernetzen, Ideen und Menschen verknüpfen und uns für den Weg in eine gute Zukunft den Rücken stärken.

Referent*innen: 
HS-Prof.in Dr.in Claudia Kammann, Geisenheim/D
Klimaforscherin, Studium der Biologie an den Universitäten Bayreuth und Kiel, seit 2014 Professur für Klimafolgenforschung an Sonderkulturen an der Hochschule Geisenheim, Forschungsinteressen: Auswirkungen des Klimawandels, Entwicklung innovativer Anpassungsstrategien für nachhaltige und klimaresiliente Agrarökosysteme und urbane Gebiete, Pflanzenkohle-Nutzung.

Franz Brunner, Horn/NÖ
Bio-Bauer einer konservierend biologischen Ackerbau-Landwirtschaft, beschäftigt sich intensiv und erfolgreich mit Bodenfruchtbarkeit und Humusaufbau

Moderation: Mag.a Gabriele Puttinger-Piati, Ried

Termin: Mittwoch, 15. Februar 2023, 19 Uhr

Kursbeitrag: € 10,-

Organisation: Maria Zachhalmel, Christian Haidinger-Greifeneder, Gudrun Zecha

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26. April 2023

Wie man die Wüste grün macht
Übergänge der sozial-ökologischen Transformation gestalten

Wüsten breiten sich weltweit aus und vernichten das Leben von Mensch und Natur. Verwüstungen sind auch ein äußeres Bild für die Austrocknung von Existenz im sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben. Wüste ist aber auch ein Ort der Klarheit und des Neubeginns für Zukünftiges.
Karin Fischer, Soziologin und Ungleichheitsexpertin wird darüber reden, wie man eine soziale und ökologische Transformation verträglich gestalten kann und welche positiven Entwicklungen es global bereits gibt. Trotz aller Herausforderungen, Ungleichheit und Komplexität wollen wir bewusst den Fokus auf die positiven gesellschaftlichen Suchbewegungen und Initiativen setzen.
Durch einen österreichischen Filmbeitrag stellt Ernst Rose das ägyptische Projekt „Sekem“ vor, welches auf beeindruckende Weise ökologische, soziale und kulturelle Entwicklung mit ökonomischem Erfolg verbindet. Der ägyptische Unternehmer Ibrahim Abouleish (1937-2017) schuf das einzigartige Modell der „Economy of Love“, für das er 2003 den alternativen Nobelpreis erhielt.
Im Anschluss an den 35-minütigen Film diskutieren die Expert*innen am Podium, wie die Transformation zu einer ökologisch und sozial verträglich gestalteten Wirtschafts- und Lebensweise gelingen kann.

Referent*innen:
Dr.in Mag.a Karin Fischer, Linz,
Leiterin des Arbeitsbereichs Globale Soziologie und Entwicklungsforschung am Institut für Soziologie der JKU Linz

Dr. Ernst Rose, Graz
Vereinsobmann Sekem-Projekt Österreich

Moderation: Mag.a Gabriele Puttinger-Piati, Ried

Termin: Mittwoch, 26. April 2023, 19 Uhr

Kursbeitrag: € 10,-

Organisation: Maria Zachhalmel, Christian Haidinger-Greifeneder, Gudrun Zecha

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