“WÜRDE ICH HASSEN, HÄTTE HITLER GESIEGT – die tiefe Menschlichkeit des jüdischen Künstlers Jehuda Bacon”- Online-Theater gratis

“WÜRDE ICH HASSEN, HÄTTE HITLER GESIEGT – die tiefe Menschlichkeit des jüdischen Künstlers Jehuda Bacon”- Online-Theater gratis

Da die Gedenkfeier für die jüdischen Opfer des Todesmarsches vom KZ-Mauthausen nach Gunskirchen wegen der Covid-19 Bestimmungen auch heuer nicht im üblichen Rahmen stattfinden kann, stellt der Kulturverein Etty sein Theaterprojekt

“WÜRDE ICH HASSEN, HÄTTE HITLER GESIEGT – die tiefe Menschlichkeit des jüdischen Künstlers Jehuda Bacon”

kostenlos ins Netz.

Ist es möglich, extremste Grausamkeit zu überleben, ohne daran zu zerbrechen oder seelischen Schaden zu nehmen? Gibt es eine Möglichkeit, auf Hass nicht mit Hass zu reagieren? 

Jehuda Bacon hat einen Weg gefunden. Seine Geschichte kann auch uns inspirieren, bewusster, freudvoller und humorvoller zu leben!

„Bei meiner Befreiung aus dem KZ war ich erst fünfzehn Jahre alt, aber ich hatte die Erfahrung eines Achtzigjährigen.“ ist Jehuda Bacon überzeugt. Er ist Überlebender von Auschwitz, Mauthausen und dem Todesmarsch ins gefürchtete Nebenlager Gunskirchen.

Was uns Jehuda zu sagen hat, ist ein Ereignis! Seine in der szenischen Lesung erzählte Lebensgeschichte sprengt alles bisher Gehörte und Gesehene. Dieses Theaterstück zeigt, wie Jehuda auch im Leiden einen Sinn fand und worauf es im Leben wirklich ankommt.

Drei Fragen stehen im Zentrum des Theaterprojektes: Gibt es wirklich in jedem Menschen einen göttlichen Funken, der das Gute in ihm zum Aufflammen bringt, wie es die jüdische Weisheitslehre behauptet? Wie kann man nach Auschwitz und all den Kriegen seither mit der Existenz von Gut und Böse zurechtkommen? Und: Ist Gott wirklich tot?

Zu Jehudas engen Freunden zählten der bekannte Religionsphilosoph Martin Buber, der Kenner der jüdischen Mystik Gershom Sholem und der Dichter Paul Celan.

 

Johannes Neuhauser, Psychotherapeut und Autor der Bühnenerfolge über Frère Roger, Harry Merl und Etty Hillesum: „Seit ich Jehuda Bacon begegnet bin, ist mein Leben irgendwie heiterer und gelassener geworden. Durch ihn habe ich gelernt, dass Hoffnung und Humor uns besser leben lassen.“ 

 

PRESSE:

“Starkes Stück über wachen Geist und menschliche Größe” OÖNachrichten

“Die szenische Lesung führt ins existenzielle Zentrum. Unausweichlich: Wie handle ich heute” Volksblatt

“Der 90-jährige Jehuda hat einen Weg gefunden, auf Hass nicht mit Hass zu reagieren”  Kurier

 

Foto von Kurt Schlackl:  “Jehuda Bacon – Überlebender des Todesmarsches vom KZ-Mauthauser nach Gunskirchen”

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