Kunst im Schloss
Brunnen
Der barocke Brunnen im Schlosshof von 1740 zeigt den römischen Meeresgott Neptun mit dem gabenspendenden Kind, den beiden Delphinen und dem Wappen mit dem Kamel, dem Wappentier der Seeauer, die von Hallstatt kommend 1641-1767 Besitzer des Schlosses waren. Ein weiterer Wappenstein der Seeauer befindet sich in den Arkaden gegenüber dem Brunnen...
WeiterSgraffiti
Der für die gegenwärtige Gestalt des Schlosses wichtigste Eigentümer war der Waffentechniker Dr. Alfred Jurnitschek. Nachdem er 1877 das Schloss erwarb, ließ er es durch den Münchner Architekten Christian Lothary zusammen mit dem Welser Maurermeister Josef Weixelbaumer mit Formen französischer Frührenaissance umgestalten. Die Sgraffiti im Schlosshof mit den Drachen, dem Wappen von Jurnitschek, den Obstgehängen...
WeiterSpiegelsaal
Unter Alfred Jurnitschek wurde der Spiegelsaal durch die umfangreichen Stuckarbeiten des Wiener Ringstraßenkünstlers Reinhard Völkel ab 1877 neu gestaltet. Über den acht großen Spiegeln finden sich vor dem Fenster auf Stoff gedruckte Orden, die sich Jurnitschek aus ganz Europa verleihen ließ. Vom Wiener Maler August Eisenmenger stammen die großen Gemälde, über den Eingängen zwei Göttinnen...
WeiterKapelle
Von November 1981 bis Mai 1983 hat die Künstlerin Lydia Roppolt (geb. 1922 in Moskau, gest. 1995 in Wien, Atelier in Oberwang/OÖ) die Unterkirche umgestaltet. Der damalige Rektor Karl Wild hat die Künstlerin gebeten, die Kapelle mit „herrlichen, leuchtenden Farben, mit vielen Farben, so viele es überhaupt gibt“ zu gestalten. „Die Unterkirche muss so werden, dass...
WeiterTuch vor Kapelle
Lydia Roppolt, die Künstlerin unserer Kapelle, hat 1983 ein großes Tuch (260 x 260cm) gestaltet, das ursprünglich als textiler Vorhang hinter dem Altar das Gegenlicht mildern sollte. Um den Blick auf den Teich und die Natur unverstellt zu ermöglichen, ist das Tuch nun zwischen den beiden Kapelleneingängen angebracht. Es zeigt die vom Himmel herabkommende Gnade...
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