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Die unbequemen Zeugen – Wie schwer wir uns mit dem Erinnern tun

Ein Beitrag zum Österreichischen Nationalfeiertag 2019

Kursbeschreibung

In der NS-Zeit wurden an die 10.000 OberösterreicherInnen aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen verfolgt. Bis in die Gegenwart waren viele von ihnen eine Verlegenheit für ihre Umgebung. Heimkehrer aus Konzentrationslagern oder Gefängnissen wurden kaum gewürdigt. Jetzt erst erwacht in den Familien und Gemeinden das Interesse an ihren Schicksalen.
Das „Wofür“ des Kampfes in der Deutschen Wehrmacht war ein Tabu. Die heimkehrenden Soldaten waren mit ihrem Erleben und Fragen allein. Franz Jägerstätter wurde zum Reibebaum. Mittlerweile gehört die Anerkennung seiner Entscheidung zum „Grundkonsens der 2. Republik“ (Alexander Van der Bellen, Thomas Stelzer).
Die Wahrnehmung der vielen Menschen aus allen Schichten und Berufen, die sich der Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus widersetzten, verändert den Blick auf das Land.

Gefördert durch die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung.

Organisation: Helmut Außerwöger

Erna Putz

Studierte Theologie und Politikwissenschaft in Salzburg, publizierte zu Franz und Franziska Jägerstätter, organisierte Gedenkfeiern für Franz Jägerstätter und seit seiner Seligsprechung für Menschen aus der "Wolke der Zeugen", 2018 Gedenken an die Häftlinge aus OÖ. im KZ Dachau, Verlesung der Namen Verfolgter in den einzelnen Bezirken in OÖ. Publikation: Franz Jägerstätter … besser die Hände als der Wille gefesselt", Veritas 1985.

Fortlaufende Kurse

Soft Yoga am Freitag - Herbstkurs

16.30 bis 17.30 Uhr

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Oberösterreichische Pfarrblattschule

17.00 bis 17.00 Uhr

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Yoga für Fortgeschrittene - Herbstkurs

17.45 bis 19.00 Uhr

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