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Die Suche nach dem rechten Maß

Das Oszillieren zwischen Gier und Mäßigung

Bereits in der Antike erkannten die großen Geister, dass die Gier eine menschliche Eigenschaft ist, die sich ungezügelt sehr negativ auswirken kann. Aus diesem Grund wurden Maßhalten und Mäßigung zum Gegenprogramm erklärt.
Das destruktive Potential der Gier können wir heute global in vielen Bereichen des sozialen und wirtschaftlichen Lebens deutlich erkennen. Dennoch scheint vom Haben-Wollen und dem Mehr-Haben-Wollen immer noch eine ungemeine Faszination auszugehen. Sind die alten Konzepte von Mäßigung und/oder Askese heute noch geeignet, um einen sinnvollen und lebenspraktisch relevanten Kontrapunkt zur Gier zu setzen? Und wie können wir das Streben nach dem Mehr so gestalten, dass wir nicht unsere Umwelt, von der wir abhängen, zerstören?

Organisation: Helmut Außerwöger

Katharina Ceming

Professorin an der Universität Augsburg, Seminarleiterin und Publizistin. Studium der katholischen Theologie und Germanistik an der Universität Augsburg, Promotion im Fach Philosophie, Habilitation mit einer Studie zur mystischen Theologie in Christentum, Hinduismus und Buddhismus. Autorin zahlreicher Bücher: zs. mit J. Werlitz, Verbotene Evangelien, 62016; Sorge dich nicht um morgen. Die Bergpredigt buddhistisch gelesen, 2009; Denken hilft! Philosophische Anstöße für heute, 2017; Lass mal! Mit Meister Eckhart ins Hier und Jetzt, 2018.
www.quelle-des-guten-lebens.de

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