Entdeckungsreise zur Manifesta 16 ins Ruhrgebiet mit Martina Gelsinger
This is not a church
Die große europäische Wanderbiennale für zeitgenössische Kunst, die Manifesta, macht 2026 Station im Ruhrgebiet – und lädt zu einer außergewöhnlichen Entdeckungsreise ein. Unter dem Titel „This is not a church“ (Das ist keine Kirche) rückt sie ein hochaktuelles Thema in den Fokus: den Umgang mit leerstehenden Kirchen der Nachkriegszeit und deren Zukunft als gesellschaftsrelevante Orte.
Zwischen 21. Juni und 4. Oktober werden in Essen, Bochum, Gelsenkirchen und in Duisburg insgesamt zwölf Kirchen der Nachkriegszeit neu bespielt. Die architektonisch markanten Gebäude, geprägt von ihrer ursprünglichen Funktion, verwandeln sich in experimentelle Räume für Kunst, Austausch und gemeinschaftliche Nutzung. Ausgangspunkt ist der Strukturwandel der Region und die Frage nach sozialem Zusammenhalt. Die Manifesta fungiert dabei als lebendiges Versuchslabor.
Martina Gelsinger stellt ein vielseitiges Programm zusammen, das intensive Einblicke in die Manifesta 16 ermöglicht:
“ Begegnungen mit künstlerischen Projekten und Installationen
“ Gespräche mit Kurator*innen, Künstler*innen und Projektbeteiligten
“ Partizipative Formate und gemeinschaftliche Aktivitäten
Die Projekte reichen von Raum- und Klanginstallationen bis hin zu innovativen Nutzungen der Kirchenräume: etwa ein Kirchenschiff als Basketballplatz, neu gestaltetes Mobiliar aus Kirchenbänken oder ein Teegarten als Ort der Begegnung. Themen wie Migration, Bildung, Nachbarschaft sowie die Bergbaugeschichte des Ruhrgebiets fließen ebenso ein wie internationale Perspektiven, etwa mit Blick auf Polen.
Verantwortlich für das Programm sind generationenübergreifende Kurator*innenteams, die als sogenannte Creative Mediators agieren und neue Vermittlungsformate erproben.
Die An- und Abreise sowie die Unterkunft organisieren die Teilnehmer*innen eigenständig. Gerne werden Unterkunftsvorschläge weitergegeben, und nach der Anmeldung kann eine gemeinsame Abstimmung erfolgen.
Vor Ort erfolgt die Fortbewegung mit öffentlichen Verkehrsmitteln (nicht inkludiert).
Zur Manifesta
Die 1996 in Rotterdam gegründete Manifesta ist neben der Biennale Venedig eine der wichtigsten Plattformen für zeitgenössische Kunst in Europa. Sie entwickelt ihr Programm stets im Dialog mit lokalen Gegebenheiten und gesellschaftlichen Fragestellungen. Künstlerische Forschung und partizipative Formate greifen aktuelle politische, ökologische und kulturelle Herausforderungen auf und eröffnen neue Perspektiven im Umgang damit.
Teilnehmer*innen: 20
Termin : Mittwoch, 23. September Abend bis Samstag, 26. September 2026 früher Nachmittag
Eigenständige Anreise Mittwoch Früh ab Linz, Rückfahrt am Samstagnachmittag.
An- und Abreise sowie Unterkunft erfolgen individuell. Unterstützung und Abstimmung sind nach der Anmeldung möglich.
Der Treffpunkt für das Programm vor Ort wird nach der Anmeldung bekannt gegeben: Essen, Bochum, Gelsenkirchen oder Duisburg.
Kursbeitrag: € 300,-
Für die Manifesta 16 fallen keine Eintrittsgebühren an.
Organisation: Christine Tröbinger, Martina Gelsinger
Martina Gelsinger
Kunsthistorikerin, Kuratorin, Fachbereich Kunst, Diözese Linz