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Warum nicht alles in unserem Leben optimierbar ist - Vortrag

Kaum ein Bereich des Lebens bleibt vom Streben nach Verbesserung unberührt: ob Fitness-Tracker zur Körperaktivitätsüberwachung, Work-Life-Balance, die Optimierung von Arbeitsprozessen. Das Ideal der Optimierung prägt zunehmend unsere Lebenswelt und unser Selbstbild. Doch Optimierung ist nicht mehr nur ein Werkzeug zur Verbesserung, sondern eine kulturelle Norm: Wir sollen gesünder leben, effizienter arbeiten, bewusster konsumieren, achtsamer fühlen.

Der Vortrag wirft einen Blick auf die geistesgeschichtlichen Wurzeln dieses Denkens und fragt nach seinen sozialen und psychologischen Folgen. Ist das Streben nach dem „immer Besseren“ wirklich Ausdruck von Freiheit – oder ist es nicht zu einer neuen Form von Zwang geworden?

Organisation: Christoph Burgstaller

Katharina Ceming

Dozentin, Seminarleiterin und Publizistin, Studium katholische Theologie und Germanistik in Augsburg, Promotionen in Philosophie und Theologie, Habilitation zur mystischen Theologie in Christentum, Hinduismus und Buddhismus; Publikationen: zs. mit J. Werlitz, Verbotene Evangelien, 1999, 62016; Sorge dich nicht um morgen. Die Bergpredigt buddhistisch gelesen, 2009; Denken hilft! Philosophische Anstöße für heute, 2017; Lass mal! Mit Meister Eckhart ins Hier und Jetzt, 2018; Sinn erfüllt, 2023; Grenzwertig. Was in Debatten über Rassismus, Identitätspolitik und kulturelle Aneignung schiefläuft, 2023. www.quelle-des-guten-lebens.de

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