Spiegelsaal

Spiegelsaal

Unter Alfred Jurnitschek wurde der Spiegelsaal durch die umfangreichen Stuckarbeiten des Wiener Ringstraßenkünstlers Reinhard Völkel ab 1877 neu gestaltet. Über den acht großen Spiegeln finden sich vor dem Fenster auf Stoff gedruckte Orden, die sich Jurnitschek aus ganz Europa verleihen ließ. Vom Wiener Maler August Eisenmenger stammen die großen Gemälde, über den Eingängen zwei Göttinnen, Fortuna und Justitia, an der Decke die jahreszeitlichen Freuden des Landlebens, dazu acht kleinere Putten-Bilder von August George-Mayer. Als besonderes Schmuckstück des Saales gilt die reich verzierte französische Uhr von Balthazard, Paris, die bereits 1795 nach Österreich gekommen sein soll. Daneben befinden sich zwei aufwendige Kandelaber mit in Bronze gegossenen Nymphen als Lichtträgerinnen.
(Quelle: W. Aspernig, W. Buchner, K. Holter: Geschichte des Schlosses Puchberg, Linz 1990)

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