Zwischen Form und Freiheit
Eine poetische Schreibwerkstatt
„Form löst die Fesseln des Selbst.“
(W. H. Auden)
Von der Energie poetischer Formen (Sonett, Terzine, Tanka, Haiku, Ghazal, Rubai), die sich über Jahrhunderte hinweg erhalten haben, in der Gebundenheit der Sprache in Reim, Metrum, Silbenzahl, Rhythmus, und in der Differenzierung ihrer kulturellen Schätze.
Und andererseits von der Kraft freier Verse, die im 19. Jh. in die deutschsprachige Dichtung kamen und die Befreiung von traditionellen Zwängen, die Offenheit in alle Richtungen und das ständige Weiterentwickeln und Experimentieren bedeuteten, um die Sprengkraft der Freiheit zu verkörpern.
Durch verschiedene Anregungen aus den Bereichen der Kunst, aus Literatur, Musik, Malerei, wird Zeit und Raum sein, um selbst ins Schreiben zu kommen, um mit respektvollem Begegnen und produktiver Kritik die eigene poetische Entwicklung zu fördern.
Zeit, um zu schreiben, zu lesen, zu lauschen und darüber ins Gespräch zu kommen.
„wenn ich dich sehen könnte/jenseits meines randes“
(Nora Iuga)
Abendeinheiten sind vorgesehen, daher empfehlen wir die Übernachtung im Bildungshaus.
Organisation: Christine Tröbinger
Semier Insayif
Freier Schriftsteller, Organisation und Moderation zahlreicher literarischer Veranstaltungen, Leitung von Schreibwerkstätten, Lesungen und Sprachperformances im In- und Ausland, kunstübergreifende Projekte, zahlreiche Publikationen: über zeugungen, 2017, herzkranzverflechtung, 2018, mondasche, 2019, ungestillte blicke oder vom bebildern eines kopfes und beschriften desselben, 2022. www.semierinsayif.com