Credo
Das Glaubensbekenntnis - persönlich formuliert
Credo 2026
Ich glaube an Gott, den Heiligen,
der alles umfasst,
die Erde, den Himmel und alle Sterne.
Und an Jesus Christus,
der aus Gott kommt,
erfüllt von Heiligem Geist,
geboren von Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
in den Tod gegangen,
dann aber auferstanden,
zu Gott zurückgekehrt;
im Reich der Liebe aufgenommen.
Wir werden zu ihm kommen und erfahren, wer wir sind.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
gehöre zur christlichen Kirche,
der Gemeinschaft, die unterwegs ist zur Heiligkeit.
Ich glaube an die Vergebung der Sünden,
an die Auferstehung der Toten
und an das ewige Leben mit Gott. Amen.
Seit den Anfängen formulieren Christinnen und Christen ihren Glauben. Seit 1.700 Jahren haben wir das Apostolische Glaubensbekenntnis, das wir in jedem Gottesdienst sprechen, unverändert durch die Jahrhunderte. Zuweilen wird es automatisiert, gedankenlos dahingemurmelt.
Haben diese alten Formeln noch eine reale Bedeutung, da sich die Lebensumstände seither verändert haben, sich die Kultur so sehr vervielfältigt hat? Glauben wir, was wir sprechen?
In diesem Seminar sind Sie eingeladen, entlang des vertrauten Apostolischen Glaubensbekenntnisses Ihren persönlichen Glauben zu formulieren. Sie werden die Ihnen unverständlichen Aussagen benennen und dazu Ihre eigenen Formeln suchen. In spannenden, anregenden Gesprächen werden wir uns dem Glauben annähern.
Eintritt frei für Schüler*innen, Lehrlinge und Studierende
Organisation: Christoph Burgstaller
Wilhelm Achleitner
Philosophie- und Theologiestudium in Linz, Rom und Salzburg, 1978-1987 Ausbildungsleiter für studierende Laientheolog*innen an der Universität Salzburg, 1987-1994 Univ.-Ass. bei Prof. Gottfried Bachl am Institut für Dogmatik der Universität Salzburg, 1994-2018 Direktor des Bildungshauses