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Bildhauerisches Arbeiten mit Ton

Viele Schöpfungsmythen erzählen, dass der Mensch und auch Götter aus Ton geformt wurden. Dies zeigt, dass seit Beginn der Menschheitsgeschichte Ton der Inbegriff des bildhauerischen Materials war und bis heute ist. Durch Weiterentwicklung wurde Keramik zum ersten „Kunststoff“ der Welt, dessen faszinierende Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft sind.

In diesem Seminar werden wir Plastiken in Hohlaufbautechnik formen und die Ausdrucksmöglichkeiten des Materials erkunden. Das Motiv kann frei gewählt werden, gegenständliche als auch abstrakte Formgebung und experimentelles Arbeiten sind möglich. Das Material eignet sich auch für größere Formate.

Lerninhalt ist die Förderung der künstlerischen Ausdrucksfähigkeit, Vermittlung technischer Grundlagen sowie Material- und Werkzeugkunde. Zudem werden künstlerische Wirkprinzipien wie Formen, Proportionen, Farben und Strukturen behandelt.

Der Kurs eignet sich für Anfänger*innen und Fortgeschrittene.
Eine Materialliste wird zugesandt.
Der Brand der fertigen Stücke muss selbst organisiert werden.

Abendeinheiten sind vorgesehen, daher empfehlen wir die Übernachtung im Bildungshaus.

Organisation: Christine Tröbinger

Lioba Leibl

Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in München bei Prof. Hubertus von Pilgrim und Prof. Sir Eduardo Paolozzi, Studium der Archäologie und der Ethnologie, Dozentin für Bildhauerei, freischaffende Bildhauerin mit zahlreichen Arbeiten im öffentlichen Raum

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