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Zwischen Mitgefühl und Selbstfürsorge

Mentale Stabilität im Dienst am Menschen

Menschen in helfenden Berufen bewegen sich täglich zwischen Mitgefühl und eigener Belastungsgrenze. Ob im Gesundheits- und Sozialbereich, in der Pädagogik, in Seelsorge oder im Ehrenamt: Sie geben anderen Stabilität und Halt. Dabei bleibt oft wenig Raum, das eigene Erlebte wahrzunehmen und zu verarbeiten. Wer für andere da ist, kennt sie: diese leisen Momente der Erschöpfung. Nach außen funktioniert vieles noch, Gespräche, Entscheidungen, Verantwortung, doch innerlich wird es enger, stiller, manchmal auch schwer.
Auf Grundlage aktueller Erkenntnisse aus Neurobiologie und Stressforschung wird erfahrbar, wie unser Nervensystem unter Druck reagiert und wie wir es wieder in Richtung Ruhe, Klarheit und Stabilität führen können. In einem Wechsel aus Impulsen, Körperwahrnehmung, Atemarbeit, Reflexion und kreativen Zugängen entsteht ein Prozess, der nicht nur verstanden, sondern unmittelbar erlebt wird.

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die viel geben und lernen wollen, mental stark zu bleiben. Ziel ist es, eine Haltung zu entwickeln, die Mitgefühl und Selbstfürsorge verbindet: klar in der Wahrnehmung, stabil im Inneren und menschlich im Handeln. Damit Helfen nicht zur Überforderung wird, sondern langfristig kraftvoll, achtsam und erfüllend bleibt.

Am Freitag ist eine Abendeinheit vorgesehen, daher empfehlen wir die Übernachtung im Bildungshaus

Organisation: Maria Zachhalmel

Christine Pomikal

Studium Humanbiologie und Medizinische Wissenschaften, Dipl. Mentaltrainerin, jahrelange Führungstätigkeiten im Gesundheits- und Sozialbereich, Absolvierung des Interprofessionellen Palliativlehrgangs, Ausbildung und ehrenamtliche Mitarbeit bei der Telefonseelsorge Wien. www.christinepomikal.at

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