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Hannah Arendt – Die Liebe zur Welt

Ein musikalisches Portrait im Spiegelsaal

Was heißt es, in einer verletzlichen, widersprüchlichen Welt zu leben – und sie dennoch als gemeinsamen Ort anzunehmen?
Für Hannah Arendt liegt die Fähigkeit zum Neubeginn im Menschen selbst: in seinem Handeln, im Sprechen, im Mut, die Angst um die persönliche Sicherheit zu überwinden und sich um die gemeinsame Welt zu kümmern. Ihre Philosophie ist aktuell wie selten zuvor.
In Zeiten, die von Krisen geprägt sind und vertraute Gewissheiten erschüttern, braucht es ein Denken, das sich nicht klein macht und absichert – ein Denken ohne Geländer. Freiheit ist dann die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen für das, was zwischen den Menschen entsteht.
Amor Mundi – die Liebe zur Welt – ist keine Idylle. Es ist eine Haltung, die Welt in ihrer Unvollkommenheit anzunehmen und sie immer wieder neu mitzugestalten.

Dieser Abend ist eine Einladung, über Anfänge und Verbundenheit nachzudenken, und über die Frage, wie wir die gemeinsame Welt immer wieder neu hervorbringen.

Musiker*innen:
Valentina Cinquini, Harfe
Angelika Hagen, Violine, Texte
Christoph Cech, Piano
Andi Schreiber, Violine, Viola

Anmeldung erbeten.

Organisation: Christine Tröbinger

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