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Tanz zum Mitnehmen

Die Tanzbasis: Vom Spüren über Technik zur Gestaltung

Tanzpraxis beginnt beim Spüren, bei dem, was der Körper erst einmal überhaupt wahrnehmen kann. Von dort aus schärfen wir die Bewegung: Prinzipien aus Laban Movement Analysis, Chladek Technique und Contact Improvisation geben uns eine Sprache für Raum, Gewicht und Fluss und eröffnen Spielräume für das Tun. Am Ende dieses Bogens steht die Gestaltung. Aus dem, was wir gespürt und geübt haben, entsteht Form.
Wir arbeiten mit Improvisation ebenso wie mit Komposition, in Solo, Duett und Gruppe. Mal bewegen wir uns im direkten körperlichen Kontakt, mal im Dialog über Distanz, mal ganz für uns allein. Jede dieser Formen bringt eine eigene Qualität von Aufmerksamkeit mit sich und eine eigene Art, kreativ zu werden.
Was in diesem Prozess entsteht, lässt sich weitertragen: in die eigene Arbeit mit Kindern, mit Gruppen, in Therapie oder Pädagogik, auch ohne selbst Tänzerin zu sein.

Organisation: Christine Tröbinger

Kerstin Kussmaul

Tanzforscherin, Choreografin und Pädagogin mit den Schwerpunkten myofasziale Ökologien und Somatics; seit 2007 Unterricht bei ImPulsTanz Wien, an Universitäten in Ozeanien, Europa und an Tanzzentren wie Tanzquartier Wien, Biennale Venedig; seit 2021 Leitung des dreijährigen Weiterbildungslehrgangs Embodied Myoreflex Practice, begleitet als Mentorin Tanzstudierende; Gründerin des ökosomatischen Retreats Artis Umbria. www.artisumbria.com, www.fasciamatters.info

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